Filmmontag - Dokumentarische Einblicke in Lebens- und Arbeitswelten der DDR

Eine Film-Gesprächs-Reihe im PUSCHKINO mit Förderung durch die Landes­zentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Friedrich-Wolf-Gesellschaft.

Das Dokumentarfilmschaffen der DEFA erreichte ein hohes Niveau und weltweite Anerkennung. Die Filme enthalten Historisches und Biografisches von unschätzbarem Wert: glaubwürdige Bilder vom Alltag eines untergegangenen Landes. Zugleich ist da immer die Utopie, dass es noch etwas anderes gibt, wie in den Träumen und Sehnsüchten der „kleinen Leute“. Die Filme bieten ungeschönte Einblicke in das Arbeits- und Alltagsleben von Menschen in der DDR. Das Bestreben, eine neue Gesellschaft ohne Ausbeutung und Arbeitslosigkeit zu realisieren, scheiterte 1989/90. Dennoch muss man dieses „Experiment“ und die Akteure, die daran mitwirkten, ernst nehmen. Im PUSCHKINO werden Dokumentarfilmregis­seure der DEFA ihre Filme zeigen und zum Gespräch bereitstehen.
Kurator der Filmreihe ist der Berliner Kulturhistoriker Paul Werner Wagner.

 

flüstern und SCHREIEN

DDR 1988

Dieter Schumann präsentiert ein neues Lebensgefühl der jungen Generation, die mit Hilfe der Rock-Musik ihre Lebenseinstellung und Abneigung gegenüber dem Leben der Eltern zum Ausdruck bringt. Der 1988 gedrehte Film ist ein Roadmovie. Er vermittelt einen Einblick in die DDR-Musikszene mit so bekannten Gruppen, wie Feeling B, Silly, Sandow etc. Der Regisseur begleitet sie auf ...

Spielzeiten:

Juli

Mo 23.   19:00 Uhr

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