Film Still aus - Sieben Sommersprossen
Szenenbild aus dem Film: Sieben Sommersprossen © DEFA Stiftung

Sieben Sommersprossen

DDR 1978
Regie: Herrmann Zschoche
mit: Kareen Schröter, Harald Rathmann, Barbara Dittus, Jan Bereska, Evelyn Opoczynski, Hilmar Baumann,
79 Min.

75 Jahre DEFA - Filme, die man nicht vergisst

Am 17. Mai 1946 wurde in Potsdam-Babelsberg die Deutsche Film-AG (DEFA) gegründet. Die DEFA sollte laut dem Anliegen ihrer Gründer „helfen, in Deutschland die Demokratie zu restaurieren, die deutschen Köpfe vom Faschismus zu befreien und auch zu sozialistischen Bürgern erziehen“. Zwischen 1946 und 1992 entstanden mehr als 700 Spielfilme, darunter Märchen, Kinderfilme, Literaturverfilmungen, antifaschistische Stoffe, Gegenwartsstreifen, Indianerfilme und Unterhaltungsfilme. Hinzu kommen 750 Animationsfilme, mehr als 2 000 Dokumentar- und Kurzfilme und Wochenschauen sowie über 600 Filme für das DDR-Fern- sehen. Nachdem sie früher einmal im selben Haus gewohnt haben, treffen sich die 14-jährige Karoline und der 15-jährige Robbi in einem Ferienlager wieder. Mit der Zeit entwickelt sich eine erste Liebe zwischen den Beiden. Doch es gibt viele Hindernisse für sie. Die Jugendlichen üben das Stück Romeo und Julia ein, und Karoline und Robbi spielen die Hauptrollen grandios. „Sieben Sommersprossen ist der diskussionswürdigste DEFA-Film der letz-ten Zeit, ja vielleicht der Schönste.“ (Jutta Voigt in Sonntag 44/1978) Anschließendes Filmgespräch mit Kareen Handrick (Schröter) und Harald Rathmann; Filmeinführung und Moderation: Paul Werner Wagner. Eine Film-Gesprächs-Reihe in Kooperation mit der ­Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.