Die Alleinseglerin
DDR 1987
Regie: Herrmann Zschoche
mit: Christina Powileit, Johanna Schall, Manfred Gorr, Gunter Schoß, Götz Schubert,
86 Min.
Film und Gesprächsreihe DDR-Literatur-Film
Die Literaturwissenschaftlerin Christine erbt das Segelboot ihres Vaters. Sie eine berufstätige alleinerziehende Mutter und muss sich nun mit der Last eines geerbten alten Segelbootes herumschlagen. Ihr Beruf in einem Forschungsinstitut füllt sie voll aus. Dass sich das alte Boot nicht verkaufen lässt, investiert Christine im Winter alle freie Zeit, um das Boot auf Hochglanz zu bringen, was auf Kosten des beruflichen und des privaten Lebens geht. Als mit Hilfe eines Kumpels alles geschafft ist, kann sie sich von dem Boot nicht mehr trennen. Zum ersten Mal segelt sie allein auf der Müritz. Als das Boot dabei auf einer Sandbank aufläuft und kentert, klettert Christine auf das schräg im Wasser liegende Boot. Sie beginnt zu lachen.
Der Film liefert kabarettistische Seitenhiebe auf den DDR-Alltag und einen eingängigen Soundtrack mit der Schlagerzeugerin der Frauenrockband „Mona Lisa“ in der Hauptrolle.
Moderation: Paul-Werner Wagner und Stephan Pabst
Eine Veranstaltung der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg in Kooperation mit der
Spielzeiten:
April
Mo 27. 15:00 UhrDie Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.



