Film Still aus - Das Lied vom Trompeter


Das Lied vom Trompeter

DE 1964
Regie: Konrad Petzold
mit: Horst Jonischkan, Erik Veldre, Doris Abeßer, Edzard Haußmann, Jürgen Frohriep, Günther Simon, Traudl Kulikowsky, Fred Delmare, Wolfgang Greese,
85 Min.

Filmreihe Geschichtsbilder im DEFA-Film

Der Arbeitersohn Fritz Weineck aus Halle möchte ganz für die Musik leben. Sein Freund Alfons, der im Ersten Weltkrieg einen Arm verloren hat, schenkt Fritz seine Trompete. Doch der Junge stellt fest, dass die einfachen Leute auch nach dem Sturz des Kaiserreichs um ihre Rechte kämpfen müssen. Er nutzt das Instrument als Signalhorn bei Veranstaltungen der Arbeiter, in deren Kampfbewegung er sich einreiht. Bei einer Aktion um ein Waffenlager geht der Sieg durch seine Unerfahrenheit verloren, aber er lernt daraus und entwickelt sich zu einem zuverlässigen Mitkämpfer. Als Thälmann auf einer Großveranstaltung am 13. März 1925 in Halle spricht, bläst er mit seiner Trompete Alarm, während die Polizei anrückt. Die Genossen können Thälmann retten, Fritz stirbt im Kugelhagel der Uniformierten.
Die zeitgenössische Kritik lobte den Film. Die Szenen des Aus- marschs der Soldaten aus Halle hätten eine „starke, dynamische Wirkung“, die Szenen der Flucht über die Dächer Halles seien „von großer äußerer Spannung getragen“ und die Massenszenen bei der Versammlung vor Thälmanns Rede würden „beeindrucken“.

Anschließendes Filmgespräch mit Ralf Jacob, Leiter Stadtarchiv Halle (Saale). Filmeinführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.