Orlacs Hände
AT 1924
Regie: Robert Wiene
mit: Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner, Carmen Cartellieri,
95 Min.
Stumfilm-Revolutionen - Live-Musik von Sebastian Herzfeld -
Mit einer Einführung.
Nach einem Unfall werden dem begabten Pianisten Paul Orlac die Hände eines hingerichteten
Raubmörders transplantiert. Auf diese Weise scheinen sich auch all dessen brutale Neigungen zu übertragen. Gleichsam gesund und dem Wahn doch so nah, spitzt sich die Szenerie zu, bis tatsächlich ein Mord begangen wird. War es wirklich Orlac? In diesem Klassiker des expressionistischen Filmes werden die Traumata des Ersten Weltkrieges verarbeitet und wird das Genre des Horrorfilmes mitbegründet.
Der Komponist und Multiinstrumentalist Sebastian Herzfeld studierte Bass an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler". Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene (u.a. Markus Stockhausen, Ramesh Shotham, Trilok Gurtu und Chris Jarrett) entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnlichen Rhythmen. Im Laufe der Jahre wandte er sich immer mehr dem Komponieren von Theater- und Filmmusik zu. Er war und ist in vielen Inszenierungen des Puppentheater Halle zu erleben. Sebastian Herzfeld vertonte bereits im Rahmen der "Stummfilm-Revolutionen"
hier im Puschkino Murnaus "Nosferatu"(1922) und "Die Abenteuer des Prinzen Achmed"(1926) von Lotte Reiniger.
Die Stadt Halle (Saale) unterstützt die Filmreihe im Rahmen des Kulturellen Themenjahres „Stadt. Licht. Leben. Energie“.
Spielzeiten:
April
Di 21. 20:00 UhrDie Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.


