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Trailer zum Film: Norwegian Dream © Salzgeber Medien

Norwegian Dream

NO/PL/DE 2023
Regie: Leiv Igor Devold
97 Min.

Polnische Filmreihe: Migration

Der 19-Jährige Pole Robert ist gerade an die norwegische Küste gezogen. In einer Fischfabrik nahe Trondheim will er genug Geld verdienen, um die Schulden seiner Mutter begleichen zu können. Robert findet schnell Anschluss bei den anderen Polen im Team und verliebt sich in Ivar, den Adoptivsohn des Fabrikeigentümers. Doch während Ivar offen schwul ist, will Robert seine Gefühle lieber geheim halten – aus Angst vor der Reaktion seiner Landsleute. Als es in der Fabrik zum Streik kommt, muss sich Robert entscheiden: zwischen dem Geld, das er so dringend braucht, und seiner Liebe zu Ivar. - Ein Spielfilmdebüt.

Migration prägte und prägt die polnische Geschichte und Gegenwart, aber relativ neu ist der Blick auf Polen als Einwanderungsland. In der Filmreihe fangen wir die Vielfalt der Blickrichtungen des polnischen Kinos auf das Phänomen Migration ein. Wir präsentieren Spiel- und Dokumentarfilme aus den letzten 20 Jahren, die sich mit unterschiedlichen Facetten von Migration auseinandersetzen – mit Emigration, Immigration, Flucht und Arbeitsmigration. Warum verlassen Menschen ihr Land? Geht es um erzwungene Migration oder um eine freie Entscheidung? Wie erzählen Migrant:innen von ihren ersten Jahren in Polen? Und wie gelingt nach traumatischen Erfahrungen das Ankommen in einer neuen Gesellschaft? Wann ist man nicht mehr fremd? Vier Kinoabende regen an zum gemeinsamen Nachdenken über die Veränderung von Menschen und Gesellschaften durch und in der Migration. Eine Reihe mit dem Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien an der MLU.
Moderation: Christian Trautwein (Halle) Diskussion: Johannes Kleinmann (Potsdam) & Cäcilia Wosnitzka (Wien)

Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.