Geheimnisse einer Seele
DE 1926
Regie: G. W. Pabst
mit: Werner Krauß, Ruth Weyher, Ilka Grüning, Jack Trevor, Pawel Pawlow,
97 Min.
Sommerkino im WUK Theater Quartier - Stummfilm-Revolutionen - Livebegleitung: Raef Badrkhan (Gitarre, Loop)
Als der Chemiker Martin Fellmann erfährt, dass der charmante Vetter seiner schönen Frau nach langer Zeit aus Indien zurückkehrt, häufen sich bei ihm bizarre, furchterregende Träume. So stellt er sich etwa vor, dass er versucht, seine Frau mit einem Dolch zu erstechen. Dieser Traum verfolgt ihn so sehr, dass er am nächsten Tag von einer wahren Messer-Phobie besessen ist. Seine Frau und deren Vetter beginnen indes, sich Sorgen um den Mann zu machen, dessen eigene, wahnhafte Verzweiflung in dem Versuch endet, seine Frau tatsächlich zu erstechen - gerade so, wie er es in seinem Traum vorweggenommen hat.
Voller Schrecken über sein eigenes, unkontrolliertes Verhalten flieht der Mann aus seinem Haus, zieht zu seiner Mutter und konsultiert einen Psychoanalytiker. In langen Sitzungen erzählt er dem Arzt von Träumen und Erinnerungen, von Erlebnissen, die ihn in der Kindheit geprägt haben und von Ängsten, die ihn noch heute plagen. Wie ein Puzzle setzen sich die einzelnen Fragmente zusammen und langsam kann der Analytiker zum Kern der Probleme seines Patienten vordringen.
Wir zeigen die restaurierte Fassung aus dem Jahr 2026. „Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden.“
Die Stadt Halle (Saale) unterstützt die Filmreihe im Rahmen des Kulturellen Themenjahres „Stadt. Licht. Leben. Energie“.
Für diesen Film sind zur Zeit keine Vorführungen geplant.


