Film Still aus - Der geteilte Himmel


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Trailer zum Film: Der geteilte Himmel © DEFA-Stiftung

Der geteilte Himmel

DDR 1964
Regie: Konrad Wolf
mit: Renate Blume, Eberhard Esche, Hilmar Thate, Günther Grabbert, Hans Hardt-Hardtloff, Martin Flörichninger, Erika Pelikowsky,
110 Min.

„Literaturverfilmungen der DEFA“ SYMPOSIUM anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung der DEFA

Nach einer tiefen seelischen Krise kehrt Rita Seidel in ihr kleines Dorf zurück und lässt die zurückliegenden Jahre Revue passieren. Als junges Mädchen hat sie sich in den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred Herrfurth verliebt. Er nimmt sie mit in die Stadt Halle, fördert ihre Entwicklung. Sie gewinnt an Selbstvertrauen und beginnt ein Lehrerstudium. Durch ein Praktikum im Waggonbau Ammendorf lernt sie die Verhältnisse in der Produktion und die Arbeiter kennen. Während sie sich unter den Arbeitskollegen wohl fühlt, ist ihre Beziehung zu Manfred Belastungen ausgesetzt. Er hat ständig Konflikte mit seinen Eltern. Manfred ist auch verbittert, weil sein Betrieb das von ihm entwickelte chemische Verfahren ablehnt. Die einzige Alternative scheint für ihn, die Übersiedlung nach Westberlin zu sein. Rita besucht ihn dort, kann sich jedoch nicht entscheiden, zu bleiben. Dann kommt der 13. August 1961 - und ihre Trennung ist unwiderruflich. Ein formal und inhaltlich bemerkenswerter Film von Konrad Wolf über das "geteilte Deutschland". Der gleichnamige Roman von Christa Wolf erschien 1963 und erntete heftige Kritik durch die SED, weil die unglückliche Teilung Deutschlands und nicht der "bundesdeutsche Imperialismus" thematisiert wurde. So erging es auch dem Film - der je nach politischer Großwetterlage - nicht immer gezeigt werden durfte. Er gehört heute zu den wichtigsten Gegenwartsfilmen jener Zeit.
Anschließendes Gespräch mit Prof. Dr. Carsten Gansel und Paul Werner Wagner.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung zur Vorstellung unter: 0391 568760 oder E-Mail: info.magdeburg@fes.de

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen- Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung.

Spielzeiten:

Mai

Do 21.   18:00 Uhr

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