Filmmontag - 75 Jahre DEFA - Filme, die man nicht vergisst

Eine Film-Gesprächs-Reihe im PUSCHKINO in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.
Am 17. Mai 1946 wurde in Potsdam-Babelsberg die Deutsche Film-AG (DEFA) gegründet. Die DEFA sollte laut dem Anliegen ihrer Gründer „helfen, in Deutschland die Demokratie zu restaurieren, die deutschen
Köpfe vom Faschismus zu befreien und auch zu sozialistischen Bürgern erziehen“. Zwischen 1946 und 1992 entstanden mehr als 700 Spielfilme, darunter Märchen, Kinderfilme, Literaturverfilmungen, antifaschistische
Stoffe, Gegenwartsstreifen, Indianerfilme und Unterhaltungsfilme. Hinzu kommen 750 Animationsfilme, mehr als 2 000 Dokumentar- und Kurzfilme und Wochenschauen sowie über 600 Filme für das DDR-Fernsehen.
Kurator der Filmreihe ist der Berliner Kulturhistoriker Paul Werner Wagner.

 

Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow

DDR 1973

Am 17. Mai 1946 wurde in Potsdam-Babelsberg die Deutsche Film-AG (DEFA) gegründet. Die DEFA sollte laut dem Anliegen ihrer Gründer „helfen, in Deutschland die Demokratie zu restaurieren, die deutschen Köpfe vom Faschismus zu befreien und auch zu sozialistischen Bürgern erziehen“. Zwischen 1946 und 1992 entstanden mehr als 700 Spielfilme, darunter Märchen, Kinderfilme, Lite ...

Spielzeiten:

September

Mo 27.   19:00 Uhr

Die Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.

Fallada - Letztes Kapitel

DDR 1988

Am 25. Oktober. Die letzten zehn Jahre (1937–47) aus dem Leben des Dichters Hans Fallada. Der in der Weimarer Republik überaus erfolgreiche und bekannte Schriftsteller wohnt mit seiner Familie in Carwitz. Als er den Auftrag erhält, ein Drehbuch für einen Film zu schreiben, ist er zu inhaltlichen Zugeständnissen, die die Nazis von ihm erwarten, nicht bereit. Er trinkt exzessiv u ...

Spielzeiten:

Oktober

Mo 25.   19:00 Uhr

Die Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.

Goya oder der arge Weg der Erkenntnis

DDR 1965

Am 8. November. Regisseur Konrad Wolf zeichnet ein politisches Sittenbild des Künstlers Goya. Als Hofmaler Karls IV. von Spanien ist Goya zu Ansehen und Wohlstand gekommen. Seine Gemälde zieren die Galerien der Schlösser. Er glaubt an den König und die Kirche, genießt seine Stellung bei Hofe. Doch er ist durch und durch Spanier und liebt das Volk. Dieser Widerspruch bringt ih ...

Spielzeiten:

November

Mo 08.   19:00 Uhr

Die Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.

Lotte in Weimar

DDR 1975

Am 29. November. Goethes Jugendliebe Charlotte Kestner (Werthers Lotte) kommt nach 40 Jahren auf die Idee, den Jugendfreund und Staatsminister in Weimar zu besuchen. Der Besuch gerät zu einer Enttäuschung. Es gibt nicht mehr als einen Anstandsbesuch im Rahmen eines Mittagessens mit der Weimarer Hofgesellschaft und ein Billet für Goethes Theaterloge. ...

Spielzeiten:

November

Mo 29.   19:00 Uhr

Die Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.

Die Frau und der Fremde

DDR 1985

Am 13. Dezember. Im letzten Kriegsjahr, 1918, befinden sich die beiden deutschen Soldaten Karl und Richard in russischer Kriegsgefangenschaft. Während auf Karl zuhause keine Frau wartet, erzählt Richard ausführlich von seiner Anna. Es gelingt Karl, der Gefangenschaft zu entkommen und über tausend Kilometer nach Deutschland zu kommen. Er sucht Anna auf und gibt sich als Richard ...

Spielzeiten:

Dezember

Mo 13.   19:00 Uhr

Die Zeiten können mit einem Klick in den eigenen Kalender eingetragen werden.